Frau Holle

Die Märchen und Mythen von Frau Holle, die in verschiedenen Regionen auch Frau Harke, Herke, Hulda, Holde, Berchta, Percht,... genannt wird, sind in einer altertümlichen Sprache überliefert und berichten vom Jahreszeitenzyklus und vom Ackerbaujahr genauso wie von den kulturellen Errungenschaften des Handwerks.

Unter magischer Mitwirkung der Frau Holle entdecken Menschen die Kohle und den Flachs und werden zum Beispiel in die Geheimnisse der Glasbläserei eingeweiht. Natürlich geht es immer auch um die Herzensangelegenheiten der Menschen, um Reichtum und Armut, um Kleinmut und Großmut, ums Spinnen und Weben, um Leben, Lieben und Tod, und damit um die natürlichen Lebensläufe, über die Frau Holle mit strenger Güte wacht.

In diesen Geschichten tauchen ganz einfache Menschlichkeiten und Weisheiten auf, die ich gerne als „gesunden Hausverstand“ bezeichne, und die mich sehr berühren! Das Erzählen dieser alten symbolreichen Sprachbilder versetzt mich selbst - und auch ZuhörerInnen geht es so – in eine andere Wirklichkeit.

Frau Holles mythische Geschichten lassen sich zu jeder Gelegenheit erzählen, da sie existenzielle Lebensfragen berühren und mit einer Lebensweisheit antworten, die sich an den natürlichen Entwicklungszyklen von Wachstum und Vergänglichkeit orientiert.

Darüber hinaus habe ich einzelne Geschichten zu verschiedenen Themen zusammengestellt:

Handwerk
Garten-, Feld- und Hauswirtschaft
Pflanzen und Natur
Tod, Wandlung und Heilung
Geheimnisvolles