Über mich

„Ich fühle, was ich erzähle“, antwortete ich einer Journalistin auf die Frage, wie ich es schaffe, dass mir 200 Menschen in einem riesigen Saal über eine dreiviertel Stunde mucksmäuschenstill zuhören.

Märchen, Mythen und Geschichten im Erzählen lebendig werden zu lassen, ist für mich Verinnerlichung und Veräußerlichung zugleich. Ich beeindrucke mich damit selbst und drücke diese emotionalen Bewegungen wiederum aus: im Erstaunen, im Ehr-Fürchten, in Freude, in Traurigkeit, in Mitgefühl, im Zorn, in Leidenschaft, in Angst, mit Sanftmut ... Und das überträgt sich aufs Publikum.

Meine Erzählen fließ unmittelbar aus meiner eigenen Erlebnisqualität und -intensität. Ich schauspielere nicht, ich stelle keine Geschichten dar, ich bin die Geschichte. Authentizität ist mein wesentliches Qualitätskriterium als Geschichtenerzählerin.

Zu meinen Qualifikationen, die mein Erzählen, Schreiben und Auftreten unterstützen, zähle ich unter anderem meine ersten Auftritte als Klassenclown und Fahnenappellgedichtvortragerin, die Theatergruppen, in denen ich seit dem Germanistikstudium mitgespielt habe, Pantomime-Kurse bei H. Seime, meine Stimmausbildung in Chören, Ritualarbeit in Jahreskreisfesten (H.Göttner-Abendroth, M.Zemp), Ausbildungen in und das Praktizieren von Yoga, Reiki, Energiearbeit (L.Vielau), Bach-Blüten-Therapie … und natürlich mein Talent und meine Lust, mich und das Leben poetisch auszudrücken!